Dienstag, 15. Mai 2012
20.30 Uhr

Die Verbindungen zwischen unseren Handys und dem Bürgerkrieg im Kongo klingen wie der perfekte Alptraum, nur leider sind sie bittere Realität. Das Land wird seit Jahren von blutigen Kämpfen zerrüttet. Dabei geht es um Bodenschätze wie Coltan, das für Mikroelektronik benötigt wird. Bisher starben schätzungsweise fünf Millionen Menschen. Vergewaltigungen werden als Waffe benutzt – bis zu 300.000 Frauen sind bereits Opfer dieser brutalen Strategie geworden. Oft sind es Kinder, die in den illegalen Mienen gezwungen werden, unter menschenverachtenden Umständen den Boden auszubeuten. Die großen Elektronikkonzerne wissen dies, scheuen sich aber nicht, Rohstoffe aus zweifelhaften Quellen zu kaufen – und damit den Bürgerkrieg im Kongo zu finanzieren.
In Kooperation mit der amnesty international Hochschulgruppe.
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