29.01.18
20:15 Uhr

Three Notes

DE, 2006, Farbe, 4 min, Sprache: ohne Dialog, DCP

  • R: Jeannette Gaussi
  • V: IKF Oberhausen

Zwanzig Bilder aus meiner frühen Kindheit sind geblieben – einziger Beweis für eine fast vergessene Heimat. Wenn ich diese Bilder betrachte, kommt es mir so vor, als würden sie nicht zu meinem Leben gehören, als wären sie Teil der Geschichte eines anderen.

Daughters of the Dust

US, 1991, Farbe, 112 min, Sprache: englisch, DCP

  • B&R: Julie Dash
  • K: Arthur Jafa
  • S: Amy Carey, Joseph Burton
  • M: John Barnes
  • D: Cora Lee Day, Kaycee Moore, Alva Rogers, Barbara O, Trula Hoosier, Umar Abdurrahman u.a.
  • V: Park Circus

Daughters of the Dust, der erste Spielfilm einer afroamerikanischen Filmemacherin mit landesweitem Kinostart in den USA, spürt der Geschichte dreier Generationen von Gullah-Frauen und ihrer Familie nach. Diese lebt abgeschieden auf einer Insel an der amerikanischen Südwestküste, wo sie die Kultur ihrer versklavten, westafrikanischen Vorfahren bewahren konnte. Doch 1902 beschließt ein Teil der Familie, in den industrialisierten Norden zu ziehen.

Mit bestechend schönen, traumartigen Bildern zeichnet Julie Dash den familiären Alltag, aber auch die Konflikte, die der bevorstehende Umzug auslöst, nach. Erinnerungen folgend verweben sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer Erzählung, die von einem noch ungeborenen Kind skizziert wird. [md]